and again back in Thailand…

29 08 2014

Nach drei Monaten in Australien wurde es mal wieder Zeit fuer mich weiterzuziehen…und zwar zurueck nach Thailand! Dieses Mal ging es direkt vom Flughafen mit einem Minivan in ein 3-woechiges Muay Thai Bootcamp (www.301gym.com). Das Camp lag direkt am Strand, mitten im Niergendwo. Wir haben montags bis samstags von 6.30am-9.00am und nachmittags von 4.00pm bis 6.30pm traniert. Es war die ersten Tage ziemlich hart, aber ich wuerde es defintiv wieder machen und kann es nur jedem empfehlen. An den Wochenenden sind wir meistens nach Hua Hin gefahren, es ist die naechst groessere Stadt, ca 45 mins vom Camp entfernt. Es ist ein sehr touristischer Ort, mit sehr vielen aeltern Leuten mit jungen Thai Maedels und natuerlich auch Ladyboys^^.
Wir haben uns an einem Wochenende Muay Thai Kaempfe angesehen, sehr interessant. Fuer Thailaender ist dieser Sport extrem wichtig und sie verlieren ihr Gesicht wenn sie einen Kampf verlieren. Die meisten Jungen fangen schon mit 10/11 Jahren an zu trainieren. Es ist defintiv kein Frauensport und man darf als Frau auch nicht oeffentlich kaempfen (lt Aussage unserer Trainier).
In der letzten Woche habe ich mich leider ein bisschen verletzt und konnte nicht mehr mittrainieren, aber auch dass ist normal.. es gab kaum einen Tag wo keiner im Camp verletzt war.

Nach den drei Wochen dort bin ich direkt vom Camp wieder zureuckl zum Flughafen… und zwar ging es wieder nach Australien 🙂



Darwin – Australien

23 07 2014

Und wieder einmal hat es etwas laneger bis zum naechsten update gedauert.

Vor fuenf Wochen bin ich in Perth mit meiner Freundin Ella los und wir sind 6500 km bis nach Darwin gefahren. Es war eine lange aber wunderschoene Strecke. Oftmals kann man an ganz abgelegenen Orten campen, mitten im Bush oder direkt am Strand. Wir sind in unserem kleinen Van die ganze Strecke abgefahren und haben auch in ihm gelebt. Er war ausgestattet mit allem was man so zum campen benoetigt.
Die Westkueste ist noch sehr untouristisch und viel von Australiern befahren. Wenn man unberuehrte Landschaft sehen moechte ist man hier defintiv richtig:)
Unterwegs ist natuerlich auch das ein oder andere passiert, von Spinnen, ueber Starthilfeam Strassenrand oder kurzes Benzin nachfuellen ausm Kanister aufm Highway haben wir glaube ich alles mitgenommen. Nach 6500 km mitten durchs Niergendwo, oftmals ohne Handyempfang schockt uns glaube ich nichts mehr:)

Zurzeitbin ich in Darwin und versuche, dass Auto loszuwerden. Sobald ich einen Kaeufer gefunden habe geht es dann auch fuer mich weiter. Werde den naechsten Flug Richtung Asien nehmen und von dort aus dann mal schauen wie es weitergeht. Das einzigste was ich noch machen moechte ist meine Afrikareise und die kann ich von Asien oder auch von Frankfurt aus starten. Nach fast 9 Monaten reisen kann ich sagen, ich bin bereit fuer Zuhause! Ich freue mich riesig darauf euch alle wiederzusehen und Frankfurt City mal wieder unsicher zu machen!



Australien – erster Stopp Pingelly

28 05 2014

Perth ist mein erster Stopp in Australien. Ich hatte die ersten Tage ein Hostel direkt am Meer und bin dann in die Innenstadt umgezogen. Es war ein bisschen zu kalt zum surfen und einfacher alles von der Innenstadt aus zu regeln.

Ich habe in den ersten vier Tagen einen kleinen Van gekauft, einen Job gefunden und noch ein paar Kleinigkeiten erledigt. Es  ist so ein tolles Gefuehl zu wissen, dass man ausnahmsweise mal fuer ein paar Tage an  einem Ort bleibt… kann man erst appreciaten wenn man mal laenger unterwegs war:).

Im moment lebe ich in einem kleinen Village namens Pingelly. Es ist zwei Stunden von Perth entfernt und fuer australische Verhaeltnisse ist das ein Katzensprung! Die Distanz legt man mal kurz zurueck um ein Termin wahrzunehmen, muss man aber auch denn hier im Outback gibt es sonst nichts.
Wir haben alles was man fuer den Alltag benoetigt, aber das wars dann auch – eine Tankstelle, einen Minisupermarkt, eine Post, Tenniscourt, Metzger und tausend Farmen. Es wird hauptsaechlich Getreide angebaut und Schaafe gezuechtet.
Ich arbeite in einem kleinen Pub nachmittags und abends, habe mein eigens Zimmer mit TV, gehe wieder einigermassen regelmaessig laufen, aber leider nach wie vor motivationslos. Ich bin einfach zu ausgeglichen..hahaha…
Ansonsten habe ich mich schon voll an das australische Leben gewoehnt. Morgens Weetbix, mittags Burger und abends Fish and Chips….:). Nein so ist es zum glueck nicht jeden Tag….
Sonntags habe ich immer frei und bin meistens unterwegs. Entweder mal auf ner Farm, 4W Drive durch den Bush mit kleinen Monstertrucks (da muss selbst ich hochklettern), Bier trinken (sehr wichtig hier!) oder Filme schauen/Buecher lesen.

Zu dem Pub in dem ich arbeite, gehoert auch noch ein kleines Hotel. Momentan ist es immer voll mit ein paar Leuten, die eine Bruecke bauen und nach drei Wochen in OZ kann ich wirklich sagen, ich weiss jetzt warum jeder Australien liebt. Die Menschen sind superfreundlich, haben eine relaxte Lebenseinstellung und arbeiten um zu leben! Wie ihr euch also vorstellen koennt, habe ich mich ein bisschen in dieses Land verliebt.:)
Gestern war ich vormittags mal kurz in Perth, aber vor lauter Schreck (Reizueberflutung) wusste ich gar nicht was ich kaufen sollte….aufm Land brauch man nicht soviel 🙂

In drei Wochen gehts back on the road, mit german support. Ich bekomme Besuch aus Deutschland:)))… Wir wollen zusammen hoch Richtung Darwin fahren…

Am 6. Oktober komme ich uebrigens wieder heim, lande mittags in Frankfurt!! Ich hab schon ein bisschen Angst habe jetzt schon bei 15 Grad alles an was ich finden kann…hahaha…



Sweet as…

6 05 2014

Neuseeland ist landschaftlich ein wunderbares Land. Ich aerger mich ein bisschen, dass ich mir kein Auto gekauft habe, aber so ist es wenigstens einfacher und stressfrei zu reisen.
Ich habe auf der Suedinsel noch einen 4 Tages Track, den Kepler Track, mit Birgit zusammen gemacht. Wir sind diesesmal 4 Tage unterwegs gewesen und haben 60 Kilometer zurueckgelegt. Natuerlich habe wir auch diesesmal unsere ganze Verpflegung mitgeschleppt und es gab auch wieder einmal keine richtigen Duschen unterwegs. Der Track war schon ein bisschen heftiger, wir sind am ersten Tag erst mal 1000 hoehenmeter rauf und denn zweiten Tag nur auf dem Bergkamm gelaufen. Der dritte und vierte Tag war etwas entspannter. Es waren superlustige Tage und wir haben viel Bloedsinn zusammen gemacht.
Ja was habe ich sonst noch so in Neuseeland gemacht?!
Ich war mit Delphinen schwimmen (bin ich extra um 4.15h morgens aufgestanden :(), habe eine Blackwaterraftingtour gemacht, habe in Hot Pools am Strand gegammelt, war tagelang surfen und kurz vor meinem Abflug noch einen Fallschirmsprung gemacht!
Das war wirklich eine sehr krasse Erfahrung. Ich bin mit einer Limousine abgeholt worden und dann ging es auch schon los. Sehr empfehlenswert!!! (und ich denke ich habe meine Hoehenangst jetzt auch ueberwunden :)))

Am 03. Mai bin ich von Christchurch nach Perth geflogen. Es ist eigentlich nur ein 9 stuendiger Flug, bei mir sind dadraus leider 22 Stunden geworden. Erst war die Maschine in Christchurch kapuut, dann habe ich meinen Anschlussflug verpasst und musste 7 Stunden auf den naechsten Flug warten.
Na ja ich bin angekommen und plane jetzt gerade die naechsten Wochen. Ich bin insgesamt 3.5 Monate hier, bevor es am 14.8. nach Bangkok geht :))).



Neuseeland

25 04 2014

Im still alive;)…
Es ist leider viel zu lange her, dass ich auf meinem Blog etwas hochgeladen habe. Ich bin mittlerweile seit schon fast 4 Wochen in Neuseeland, back in a normal civilisation… Die letzten zwei Wochen in China waren noch superschoen. Ich bin noch in Shanghai, Xian und Peking gewesen. Habe einen Schwimmtest abgelegt, Tintenfische, Reissuppe (blanker Reis mit Wasser, ohne Gewuerze, isst man in kleinen Doerfern zum Fruehstueck) und ganz viele andere leckere kulinarische Leckerbissen gegessen. An meinem letzten Tag in Peking war ich zum ersten Mal richtig traurig ein Land zu verlassen. Normalerweise freue ich mich immer auf das Neue, aber China war so herausfordernd, dass ist wohl kaum zu toppen…. Tja und jetzt zu Neuseeland. Dort habe ich ein die ersten Tage mich an das normale Leben wieder gewoehnen muessen. Es sind hier sowenige Menschen unterwegs, man muss wieder im Supermarkt einkaufen gehen und selbst kochen :(, man hat nicht staendig das Gefuehl raus zu muessen, alles geht ein bisschen ruhiger zu. Nach ein paar Tagen in Christchurch, bin ich an die Nordspitze der Suedinsel gefahren um von dort mit meiner Rundtour durch Neuseeland zu starten. Wie es natuerlich kommen musste, habe ich erst mal ein super nettes Paerchen aus Offenbach getroffen:). Wir haben den ganzen Tag im Garten und/oder Whirlpool relaxt (ja hier gibts oftmals Saunas oder Whirlpools in den Hostels, verrueckt oder?) Auf dem Weg in den Abel Tasman National Park habe ich dann Birgit aus Frankfurt kennen gelernt. Sie wohnt in Ffm nur ein paar Minuten von mir entfernt und dann trifft man sich 15.500 km entfernt…die Welt ist klein und verrueckt! Ich habe bisher in Neuseeland zwei der neun great walks gemacht. Es sind immer mehrtaegige Huettenwanderungen, bei denen man sein ganzes Essen selbst mitschleppen muss, es kein heisses Wasser und Duschen gibt. Die Wanderungen fuehren meistens durch super schoene Nationalparks, eine der schoensten Erfahrungen bisher. In Franz Josef habe ich meinen ersten Helikopterflug auf einen Gletscher gemacht und mit einer anschliessenden Eiswanderung. Ansonsten gehe ich sehr, sehr viel wandern. Ich habe noch kein Land mit so einer tollen und unterschiedlichen Landschaft gesehen. Naechste Station: 4-woechige Rundreise auf der Nordinsel
Weiterflug: am 13 Mai nach Australien
Heimflug: still not booked



China, die ersten Eindrücke

12 03 2014

Ich bin jetzt seit zwei Wochen in China und mir gefällt es hier richtig gut.
Ich war zuerst fuer ein paar Nächte in Hong Kong in einem kleinem, versteckten Hostel. Es war kaum zu finden und es wird wohl illegal geführt. Nach drei warmen Monaten habe ich hier erstmal einen kleinen Kälteschock erlitten. Ich habe mit langen Klamotten, Pulli, Mütze, Schlafsack und zwei Decken geschlafen (es hat auch aus jeder Ritze gezogen, es war nicht das neuste Hochhaus).
Hong Kong an sich, ist wahnsinn!!! Hochhäuser ohne Ende, unendliche Shoppingmalls, viele Menschen und das Rund um die Uhr. Die Stadt ist einfach immer busy.
Von Hong Kong bin ich mit der Metro nach China-Festland gefahren um dort offiziell einzureisen und habe einen Nachtzug nach Yangshuo zu nehmen. Insgesamt war ich 19 Stunden unterwegs ehe ich im Hostel angekommen bin. Die Menschen waren unterwegs total nett, man kann sich zwar kein bisschen unterhalten, aber sie haben mich immer angestupst und mir gezeigt was sie von mir wollten :)/
In Yangshuo habe ich zwei Fahrradtouren gemacht, war klettern, habe mit einem kleinem Jungen aus dem Hostel Englischhausaufgaben gemacht, viel zu viel chinesischen Schnaps getrunken und letztendlich auch versucht ein Bahnticket zu kaufen.
Dadran bin ich fast verzweifelt. Ich habe es mir extra auf chinesisch aufschreiben lassen und es hat nicht geklappt. Man muss dazu wissen, es spricht hier kaum jemand englisch und viele Zuege sind oftmals ausgebucht. Na ja wie auch immer, ich habe letztendlich online einen Flug gebucht und bin nach Chongquing geflogen. Dort angekommen, musste ich mit der Metro in die Stadt…aber auch das kann einen vor eine kleine Herausforderung stellen, wenn der Metroplan nur auf chinesisch ist. An der Haltestelle angekommen, wollte ich gerne ein Taxi ins Hostel nehmen, hat aber auch nicht geklappt. Sie wusste nicht wo es ist und so durfte ich nach zwei Minuten wieder aussteigen. Ich bin dann gelaufen… Gott sei Dank gibt es GPS heutzutage!
In Chongquing leben 24 Millionen Menschen und es ist mit die grösste Stadt in China.
24 Millionen Menschen stellt euch das mal vor. Jede volle Ubahn in Frankfurter ist nichts gegen eine volle Ubahn hier…Wenn man mit der Ubahn über das Umland und auch in der Stadt faehrt reiht sich ein Hochhaus an das andere.
In Chonqging habe ich drei deutsche Mädels kennengelernt und wir haben an dem Tag noch auf einem Schiff für eine zweitägige Schifffahrt auf dem Yangtze River eingecheckt.
Auf dem Boot waren nur Chinesen und wir vier deutschen die Hauptattraktion. Ach ja und natuerlich nur chinesischer Standard. Am letzten Tag habe ich noch einen Ausflug mit einer chinesischen Gruppe zum 3 Georges Dam gemacht.
Von Chongquing bin ich dann mit dem Zug nach Wuhan. Dort war ich für zwei Nächte und bin dann mit dem Bus nach Huangshuan. Huangshan City liegt im Tal an einem grossen Berg.
Es hat geschneit und war total idyllisch. Ich habe auf 1600 Meter Höhe übernachtet und war ein bisschen wandern. Da es die ganze Zeit geschneit hat, war ich mit Spikes, Einmalplatikhosen und -jacke und einem Wanderstock unterwegs. (Es sind übrigens alle so herumgelaufen;))

Alles in allem sind die Chinesen super freundlich und hilfsbereit. Es sind soviele Kleinigkeiten an denen man merkt dass sie einem helfen wollen. Es kann gut sein, das sie einem extra einen Löffel fürs Essen besorgen, einem die Stadt und lokale Spezialitäten zeigen, Tickets mit einem kaufen gehen ( das erleichert einiges!), aufpassen das man auch ja nicht den Stop verpasst, immer wieder versuchen mit einem auf chinesich zu reden…. Sie sind einfach herzlich.
Auf der anderen Seite darf man natürlich die Mentalität auch nicht vergessen. Es ist völlig normal, dass man schlurft, rülpst und spuckt (das ist das ekligste!) Und den Standard darf man auch nicht mit Deutschland vergleichen. Es gibt meistens nur Squading Toiletten, keine Heizungen (nur air conditioning) und es kann mal gut sein, dass das Bad über dem Hof ist.
Wenn man dadrauf eingestellt ist, kann man glaube ich eine tolle Zeit hier haben. Ich muss sagen, bisher ist China defintiv mein Favorit!

Ich kann leider keine Fotos hochladen, da die Dropbox wie einige andere Websides (zB facebook) gesperrt sind.



Tioman und Singapur

23 02 2014

Tioman ist eine kleine Insel im Osten von Malaysia und eigentlich auch nur ca. 200km von Singapur entfernt. Wir haben mit verschiedenen Bussen und der Faehre leider Ewigkeiten gebraucht. Auf der Hinfahrt haben wir erstmal
die Faehre verpasst (es faehrt nur eine am Tag) und auf der Rueckfahrt waren wir ueber 12h unterwegs…
Nichtsdestotrotz hat sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt. Wir haben in einem Bungalow direkt am Strand geschlafen und man hat die ganze Nacht das Wellenrauschen gehoert:). Die Saison hat auf der Insel erst Anfang Februar angefangen und wir waren deswegen auch fast die einzigen.. Die wenigen die noch da waren, sind tagsueber tauchen gegangen und somit hatten wir den ganzen Strand fuer uns :D!!!
Da uns die Zeit ein bisschen ausgegangen ist, mussten wir leider nach zwei Naechten schon wieder zurueck nach Singapur fahren.

Singapur ist eine unglaublich saubere Stadt mit Regeln fuer jede Kleinigkeit! Wir haben die ersten Naechte in einem Hostel im Viertel Clarke Quay uebernachtet und fuer die letzten zwei Naechte sind wir in das Hotel Marina Bay Sands umgezogen. Tjaaa, was soll ich sagen: 40qm, riesiges Bett, Couchecke, 2 Fernsehr, grosses Bad,
Infinitypool mit Skylineview und eine verglaste Fensterfront im Zimmer… Was will man mehr?? So komfortabel und sauber habe ich gefuehlte 3000 Tausend Jahre nicht mehr geschlafen.
Der Pool auf dem Dach ist einfach unglaublich tool und es loht sich defintiv das Geld auszugeben! Wir waren so faziniert davon, dass wir das Hotel gar nicht mehr verlassen haben :D.
Ansonsten ist Singapur sehr schoen. Es gibt unendlich viele Shoppingsmalls und Restaurants. Singapurianer nehmen meistens alle Mahlzeiten draussen ein und kochen maximal ein bis zweimal in der Woche. Das Nachtleben ist auch ganz nett, es gibt einige CLubs und es war auch meistens gut besucht. Ist allerdings recht teuer bzw Frankfurter Gibson Niveau ;).

Am 20. Februar war es dann soweit, Miri ist abends wieder nach Frankfurt geflogen und ich habe die Nacht am Flughafen verbracht. Mein Flieger ging erst um 6.20h.. Erst ging die Zeit nicht rum und dann haette ich fast das Boarding verpasst, weil ich mich verquatscht habe.

Naechstes Ziel: Hong Kong

PS: Ganz interessanter Artikel… und einiges davon ist leider wahr:)

http://www.travelettes.net/50-reasons-why-it-might-be-time-to-go-home-2/



Kambodscha, Suedthailand und Malaysia

11 02 2014

So nach einer viel zu langen Pause, hier mal wieder ein kleines Update… Ich lebe noch und mir gehts gut:).

Von Vietnam aus bin ich mit dem Nachtbus nach Kambodscha – Phnom Penh, war dort ein paar Tage und bin dann nach Siem Reap um mir die Tempelanlage Angkor Wat anzuschauen. Am ersten Abend in Kambodscha wurde mir leider meine ‚zweite‘ Kamera geklaut. Ein Motorradfahrer kam direkt auf mich zugerast und hat versucht mir meine Handtasche zu entreissen, aber letztendlich nur meine Kamera bekommen. Zum Glueck hatte ich in der Nacht zuvor alle Fotos gesichert.

Am 18. Januar ging es dann nach Bangkok um Miri zu treffen. Eine  Wiedervereinigung in weiter Ferne :).

Wir haben ein paar Tage in Bangkok verbracht und die Stadt unsicher gemacht. Haben mit den Demonstranten gegessen, waren shoppen, feiern, in der ein oder anderen Show und sind Tuk Tuk und Motorradtaxi (natuerlich zu zweit mit dem fahrer auf einem Roller) gefahren.

Danach ging es dann Richtung Sueden nach Hua Hin. Ist ein ganz nettes Staedtchen mit sehr viel Sextourismus.Viele aeltere Maenner mit jungen Thailaenderinnen. Miri hat mich hier zum joggen gezwungen. War genau mein zweites Mal seit dem ich weg bin… die Sportschuhe haette ich definitiv nicht mitschleppen muessen… Nach zwei Naechten sind wir dann mit dem Bus und einem Express Katamaran nach Koh Lanta gefahren. Am Pier habe ich Miri noch ausgelacht, dass sie nichts mehr essen moechte, weil oftmals wohl hoher Wellengang ist und viele Leute an Board brechen… Drei mal duerft ihr raten wem es richtig dreckig ging und gebrochen hat… Ich habe wohl die meiste Zeit an der frischen Luft verbracht und die Minuten gezaehlt bis wir da sind…

Auf Koh Lanta waren wir insgesamt 6 Naechte. Ich war ein bisschen tauchen und Miri hat ihren Tauchschein gemacht. Am fuenften Tag habe ich mich leider ein bisschen verletzt. Wir wollten die Insel mit einem Roller erkunden und ich habe mich leider auf die Nase gelegt. Zum Glueck ist es direkt vor einer Arztpraxis passiert und sie konnten mich gleich verpflastern. Ich habe ein paar Schrammwunden abbekommen und der Roller war auf einer Seite total verkratzt… war ein teuerer Ausflug!

Nach einem Ruhetag fuer mich ging es dann nach Kaoh Lak in den Nationalpark. Wir haben eine Nacht in einem kleinen Baumhaus uebernachtet und die zweite Nacht haben wir auf einer kleinen Huette auf einem See geschlafen. Es war wirklich schoen dort, total ruhig und Natur pur. Ich konnte leider nicht soviel mitmachen, mit meinen verpflasterten Knien war ich noch nicht ganz so mobil:).

Danach ging es dann mit dem Bus nach Phuket und diese Insel ist wirklich crazy. Wir waren direkt am Partystrand und dort kann man 24h lang feiern. Eine Bar/Club/Restaurant ist neben dem naechsten und es sind unendlich viele Leute unterwegs. Mit unserem perfekten Timing kamen wir an dem Tag an, an dem der Alkoholausschang aufgrund der Wahlen verboten war. War zum Glueck nur fuer 30 Stunden.

Von Phuket sind wir dann auf eine weitere Insel gefahren und zwar nach Koh Lanta. Dort haben wir ein bisschen relaxt und an einem Tag die Insel mit dem Roller erkundet. Und diesesmal ist auch nichts passiert :).

Nach drei Naechten auf Lanta sind mir nach Langkawi in Malaysia aufgebrochen. Langkawi ist eine wirklich schoene Insel. Diesesmal haben wir uns ein kleines pinkes Auto gemietet und sind ein bisschen ueber die Insel gefahren. Die Leute waren viel netter als in Thailand und noch ist die Insel nicht so ueberlaufen.

Von Langkawi sind wir dann mit Air China nach Singapur geflogen. Kurz vorm Ausgang hatte ich dann auch schon den ersten Kontakt mit der Security… Bevor man den Flughafen verlassen konnte, musste ich meinen Rucksack nochmal scannen lassen und natuerlich haben sie etwas gefunden – mein Pfefferspray. In Singapur ist es nicht erlaubt, so etwas einzufuehren ( Kaugummis zum Beispiel auch nicht). Tja und der Securitydienst hat dann erstmal die Polizei gerufen und ich musste ein Statement abgeben.

Wie gesagt, mir scheints als wuerde ich alle Erfahrungen die man so machen kann, mitnehmen. Ich weiss gar nicht wie ich ein normales Leben wieder fuehren soll..hahaha…

Die naechsten Tage bleiben wir in Singapur, fahren dann nochmal kurz nach Tioman in Malaysia und dann wieder zurueck nach Singapur.

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Vietnam: Hoi An, Mui Ne and Ho Chi Minh City

22 01 2014

So ein kurzes update zu den letzten Tagen. Irgendwie bin ich vor lauter ‚Stress‘ nicht dazu gekommen;)

Silvester habe ich in der wunderschönen Stadt Hoi An verbracht.
Auf dem Weg nach Hoi An habe ich Sandra aus Hanoi wiedergetroffen und Kerrie aus England kennen gelernt. Wir sind am New Years Eve mit noch ein paar Leuten in die Stadt gefahren und haben ordentlich gefeiert:)). Es gab verschiedene kleine Bühnen und alles war mit Laternen geschmückt. Um Mitternacht wurden kleine fliegende Laternen losgelassen und man konnte Kerzen auf den Fluss setzten und sich etwas wünschen.
Am nächsten Morgen kann man wirklich sagen, dass das ganze Hotel tod war. Jeder ist nach dem Frühstück direkt wieder ins Bett… alle ausser ich.
Ich bin zum Schneider um mir ein paar Sachen anfertigen zu lassen. Es ist ein Anzug, eine Bluse, ein Rock und ein Maxidress geworden. Defintiv mehr als gut für mein Backpack ist…aber irgendwann muss ich ja mal wieder ins normale Leben zurück und da werde ich ja auch wieder ein Anzug brauchen (und Dank meiner Mum vergess ich das leider auch nicht;)).
Ansonsten haben wir ein paar nette Tage am Strand, am Pool, in den französischen Bäckereien und in den Bars verbracht… Das neue Jahr ging echt gut los!

Nach ein paar Tagen sind wir dann Richtung Da Lat, einer Bergstadt auf 1500 meter aufgebrochen – 17 Stunden und … km. Am ersten Tag sind wir richtig, richtig nass geworden. Es hat angefangen aus Eimern zu schütten als wir unterwegs waren.
Tja und dann kam auch schon mein Geburtstag. Sandra und Kerrie haben mich morgens mit einem Geburtstagskuchen überrascht und anschließend sind wir mi einem Tandem zu einem Wasserfall und einer Sommerrodelbahn gefahren. Es ging die ganze Zeit nur bergauf und -ab und das Fahrrad hattr natürlich keine Gangschaltung. Später haben wir noch eine Gondelfahrt gemacht und abends waren wir mit ein paar Leuten was essen.

Von Da Lat sind wir dann mit dem Bus nach Mui Ne gefahren. Die Fahrt war der Horror, ich habe keine Ahnung wie die Achsen das ausgehalten haben… es war so bumby, dass man alle paar Sekunden von seinem Sitz gehüpft ist…und das ganze 5 Stunden lang.
Mui Ne an sich ist nicht besonderes. Die Geschäfte reihen sich an der Hauptstrasse entlang und es ist alles auf Touristen ausgelegt.
Wir sind im Mui Ne Backpacker Resort abgestiegen mit direkter Lage am Meer. Einfach perfekt für 7 Euro die Nacht. Ich bin als einzige 5 Nächte dort geblieben um einen Kitesurfing Kurs zu besuchen und den Strand und das Meer zu genießen. Ich habe das erste Mal seit Wochen wirklich nur gegammelt! Ich habe es noch nicht mal geschafft mir die Dünen anzuschauen, aber dafür war ich ja auch Kiten:)

Am Samstag, den 11.1. bin ich dann auch weiter. Und zwar ging es nach Ho Chi Minh City, meiner letzten Station in Vietnam. Von HCMC habe ich leider nicht soviel gesehen, da ich schon am Sonntag mit Kerrie nach Kamboscha – Phnom Penh gefahren bin. Was ich gesehen habe gefällt mir total gut, HCMC ist wesentlich schöner als Hanoi.

Insgesamt habe ich 3 Wochen in Vietnam verbracht und es war wirklich eine schöne Zeit. Ein bisschen enttäuscht war ich über die teilweise unfreundlichen und ziemlich unhöflichen, dreisten Vietnamesen. Das ist wirklich das erste Land wo es mir sehr krass aufgefallen ist und ich auch einige Situationen erlebt habe.
Mein Favorit in Vietnam ist defintiv Hoi An, Cat Ba island und Sapa. Das Essen war traumhaft echt sehr lecker und abwechslungsreich.

Nächste Station: Kambodscha – Phnom Penh

 

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Vietnam – Sapa und Hue

13 01 2014

Sapa ist ein kleines nettes Städtchen mitten in den Bergen. Alle Hotels und Restaurants haben keine Heizung, man hat meistens nur eine Heizdecke im Bett und die luxeriöseren Zimmer sind noch einen kleinen Kamin ausgestattet.
Wenn man morgens aufwacht kann man seinen Atmen sehen, duschen zu gehen ist eine kleine Überwindung und ansonsten versucht man den ganzen Tag zu wandern und sich in Kneipen vorm Kamin aufzuheizen.

Outfit: 2 Hosen, 1 Top, 2 Pullis, 1 Jacke, Handschuhe und Schall…also fast alles was ich an Klamotten mithabe ;)…

Trotz der Kälte gefällt mir Sapa sehr gut. Reisfelder wohin man schaut, die Menschen sind super nett, ganz anders als in Hanoi und es interessant zu sehen wie die Menschen in den Bergen leben.

Nach 3 Tagen geht es Donnerstag abend mit dem Nachtzug nach Hanoi und Freitag abend mit dem Nachtbus nach Hue. Es sind insgesamt 1.100 km und ja ich bin todmüde. In den Nachtzügen und -bussen kann man zwar schlafen, aber man wacht regelmäßig wieder auf.

Hue:
Eigentlich sollte ab Hue das Wetter wieder besser werden…haben zumindest alle gesagt. War natürlich nicht der Fall, es regnete und war total nebelig. Hinzu kam dann noch, dass ich kalt duschen musste.
Erster Eindruck der Stadt: definitiv nicht mein Favorit.
Nachdem ich einen Megasupermarkt mit belgischer Nuss-Nugatcreme gefunden habe, hat es sich gebessert 🙂 Es gibt hier keine Nutella und soweit ich weiss zB auch kein Mc Donalds. Um Produkte in das Land zu importieren müssen besondere Vorschriften der Regierung eingehalten werden, die einige Firmen nicht unterstützen wollen. Bisher hat es nur Coca Cola geschafft die bestehenden Regeln zu umgehen.
Man merkt sehr oft, dass das Land sozialistisch ist. Fahnen findet man an jeder Ecke, die Nationalhymne wird oft gespielt und in Hanoi bestanden die Lichterketten an Weihnachten aus dem Symbol der Regierung.
In Hue habe ich nur einem Stopp eingelegt um mehr über die vietnamesische Kriegsgeschichte zu erfahren. Es ist nicht weit von der demilitarisierten Zone und ich habe einen Tagesausflug dort hin unternommen.

Nächstes Ziel: Hoi An

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