Vietnam: Hoi An, Mui Ne and Ho Chi Minh City

22 01 2014

So ein kurzes update zu den letzten Tagen. Irgendwie bin ich vor lauter ‚Stress‘ nicht dazu gekommen;)

Silvester habe ich in der wunderschönen Stadt Hoi An verbracht.
Auf dem Weg nach Hoi An habe ich Sandra aus Hanoi wiedergetroffen und Kerrie aus England kennen gelernt. Wir sind am New Years Eve mit noch ein paar Leuten in die Stadt gefahren und haben ordentlich gefeiert:)). Es gab verschiedene kleine Bühnen und alles war mit Laternen geschmückt. Um Mitternacht wurden kleine fliegende Laternen losgelassen und man konnte Kerzen auf den Fluss setzten und sich etwas wünschen.
Am nächsten Morgen kann man wirklich sagen, dass das ganze Hotel tod war. Jeder ist nach dem Frühstück direkt wieder ins Bett… alle ausser ich.
Ich bin zum Schneider um mir ein paar Sachen anfertigen zu lassen. Es ist ein Anzug, eine Bluse, ein Rock und ein Maxidress geworden. Defintiv mehr als gut für mein Backpack ist…aber irgendwann muss ich ja mal wieder ins normale Leben zurück und da werde ich ja auch wieder ein Anzug brauchen (und Dank meiner Mum vergess ich das leider auch nicht;)).
Ansonsten haben wir ein paar nette Tage am Strand, am Pool, in den französischen Bäckereien und in den Bars verbracht… Das neue Jahr ging echt gut los!

Nach ein paar Tagen sind wir dann Richtung Da Lat, einer Bergstadt auf 1500 meter aufgebrochen – 17 Stunden und … km. Am ersten Tag sind wir richtig, richtig nass geworden. Es hat angefangen aus Eimern zu schütten als wir unterwegs waren.
Tja und dann kam auch schon mein Geburtstag. Sandra und Kerrie haben mich morgens mit einem Geburtstagskuchen überrascht und anschließend sind wir mi einem Tandem zu einem Wasserfall und einer Sommerrodelbahn gefahren. Es ging die ganze Zeit nur bergauf und -ab und das Fahrrad hattr natürlich keine Gangschaltung. Später haben wir noch eine Gondelfahrt gemacht und abends waren wir mit ein paar Leuten was essen.

Von Da Lat sind wir dann mit dem Bus nach Mui Ne gefahren. Die Fahrt war der Horror, ich habe keine Ahnung wie die Achsen das ausgehalten haben… es war so bumby, dass man alle paar Sekunden von seinem Sitz gehüpft ist…und das ganze 5 Stunden lang.
Mui Ne an sich ist nicht besonderes. Die Geschäfte reihen sich an der Hauptstrasse entlang und es ist alles auf Touristen ausgelegt.
Wir sind im Mui Ne Backpacker Resort abgestiegen mit direkter Lage am Meer. Einfach perfekt für 7 Euro die Nacht. Ich bin als einzige 5 Nächte dort geblieben um einen Kitesurfing Kurs zu besuchen und den Strand und das Meer zu genießen. Ich habe das erste Mal seit Wochen wirklich nur gegammelt! Ich habe es noch nicht mal geschafft mir die Dünen anzuschauen, aber dafür war ich ja auch Kiten:)

Am Samstag, den 11.1. bin ich dann auch weiter. Und zwar ging es nach Ho Chi Minh City, meiner letzten Station in Vietnam. Von HCMC habe ich leider nicht soviel gesehen, da ich schon am Sonntag mit Kerrie nach Kamboscha – Phnom Penh gefahren bin. Was ich gesehen habe gefällt mir total gut, HCMC ist wesentlich schöner als Hanoi.

Insgesamt habe ich 3 Wochen in Vietnam verbracht und es war wirklich eine schöne Zeit. Ein bisschen enttäuscht war ich über die teilweise unfreundlichen und ziemlich unhöflichen, dreisten Vietnamesen. Das ist wirklich das erste Land wo es mir sehr krass aufgefallen ist und ich auch einige Situationen erlebt habe.
Mein Favorit in Vietnam ist defintiv Hoi An, Cat Ba island und Sapa. Das Essen war traumhaft echt sehr lecker und abwechslungsreich.

Nächste Station: Kambodscha – Phnom Penh

 

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Vietnam – Sapa und Hue

13 01 2014

Sapa ist ein kleines nettes Städtchen mitten in den Bergen. Alle Hotels und Restaurants haben keine Heizung, man hat meistens nur eine Heizdecke im Bett und die luxeriöseren Zimmer sind noch einen kleinen Kamin ausgestattet.
Wenn man morgens aufwacht kann man seinen Atmen sehen, duschen zu gehen ist eine kleine Überwindung und ansonsten versucht man den ganzen Tag zu wandern und sich in Kneipen vorm Kamin aufzuheizen.

Outfit: 2 Hosen, 1 Top, 2 Pullis, 1 Jacke, Handschuhe und Schall…also fast alles was ich an Klamotten mithabe ;)…

Trotz der Kälte gefällt mir Sapa sehr gut. Reisfelder wohin man schaut, die Menschen sind super nett, ganz anders als in Hanoi und es interessant zu sehen wie die Menschen in den Bergen leben.

Nach 3 Tagen geht es Donnerstag abend mit dem Nachtzug nach Hanoi und Freitag abend mit dem Nachtbus nach Hue. Es sind insgesamt 1.100 km und ja ich bin todmüde. In den Nachtzügen und -bussen kann man zwar schlafen, aber man wacht regelmäßig wieder auf.

Hue:
Eigentlich sollte ab Hue das Wetter wieder besser werden…haben zumindest alle gesagt. War natürlich nicht der Fall, es regnete und war total nebelig. Hinzu kam dann noch, dass ich kalt duschen musste.
Erster Eindruck der Stadt: definitiv nicht mein Favorit.
Nachdem ich einen Megasupermarkt mit belgischer Nuss-Nugatcreme gefunden habe, hat es sich gebessert 🙂 Es gibt hier keine Nutella und soweit ich weiss zB auch kein Mc Donalds. Um Produkte in das Land zu importieren müssen besondere Vorschriften der Regierung eingehalten werden, die einige Firmen nicht unterstützen wollen. Bisher hat es nur Coca Cola geschafft die bestehenden Regeln zu umgehen.
Man merkt sehr oft, dass das Land sozialistisch ist. Fahnen findet man an jeder Ecke, die Nationalhymne wird oft gespielt und in Hanoi bestanden die Lichterketten an Weihnachten aus dem Symbol der Regierung.
In Hue habe ich nur einem Stopp eingelegt um mehr über die vietnamesische Kriegsgeschichte zu erfahren. Es ist nicht weit von der demilitarisierten Zone und ich habe einen Tagesausflug dort hin unternommen.

Nächstes Ziel: Hoi An

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